Verwendungsgruppe iv nach kollektivvertrag für arbeitnehmerinnen der universitäten

Sektorale Vereinbarungen können auch eine andere Art der Dezentralisierung ermöglichen, wenn die Arbeitsbedingungen nicht durch eine Betriebsvereinbarung, sondern durch einzelne Arbeitnehmer festgelegt werden. Solche A-la-carte-Vereinbarungen bieten einzelpersonen die Möglichkeit, innerhalb vorgegebener Grenzen Löhne, Arbeitszeit und Freizeit auszutauschen. In einigen Fällen wird diese Option durch Vereinbarungen auf Unternehmensebene für die Arbeitnehmer eingeführt (“mandatiertes a-la-carte”). In anderen Ländern geschieht dies in der Branchenvereinbarung, unabhängig von einer Vereinbarung auf Unternehmensebene (“unmandated”). In den Niederlanden, wo der Spielraum für Verhandlungen im Unternehmen zusätzlich zur sektoralen Ebene aufgrund der relativ geringen lokalen Vertretung über bestimmte Branchen und größere Unternehmen hinaus begrenzt ist, sind a-la-carte-Vereinbarungen tendenziell von bedeutungsvoller Bedeutung (Visser, 2016[71]). In der Regel haben alle Arbeitnehmer Anspruch auf eine ununterbrochene wöchentliche Ruhezeit von 36 Stunden, die den Sonntag umfassen muss (in diesem Fall wird dies als “Wochenendruhezeit” bezeichnet). Ausnahmen von der Wochenendruhezeit sind jedoch in der ARG geregelt (Nr. 10 bis 22). Beispielsweise können Mitarbeiter in Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten, Pflege- und Pflegetätigkeiten oder Aufsichts- und Sicherheitsaufgaben eingesetzt werden.

Darüber hinaus können durch Ministerialerlass folgende Arten von Arbeiten von der Sonntagsarbeit ausgenommen werden: Arbeiten, die zur Deckung wesentlicher Bedürfnisse oder zur Verwaltung von Transport- und Kommunikationsmitteln erforderlich sind, einen kontinuierlichen Betrieb aus technischen Gründen erfordern, können nicht aufgrund der Gefahr einer Verschlechterung der Rohstoffe oder der Notwendigkeit, freizeit-, freizeit- oder tourismusgerecht zu werden, verschoben werden. Für die Wochenendarbeit gelten Sonderregelungen, z. B. die Arbeit von Mitarbeitern auf Messen und Märkten, Transportarbeitern, Krankenhauspersonal und den Fahrern bestimmter Fahrzeuge. Weitere Ausnahmen vom Sonntagsarbeitsverbot können durch Tarifverträge festgelegt werden, wenn es notwendig ist, eine benachteiligung von Unternehmen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Samstagsarbeit im Einzelhandel ist tarifvertraglich geregelt; Im Prinzip können die Mitarbeiter jeden Samstag arbeiten, dafür erhalten sie aber fünf “extralange Wochenenden” (Freitag bis Sonntag oder Samstag bis Montag) pro Halbjahr. Überwiegend zentralisierte und koordinierte Tarifverhandlungssysteme: Wie in der vorherigen Kategorie spielen sektorale Vereinbarungen eine starke Rolle, und der Spielraum für Vereinbarungen auf niedrigerer Ebene, um von übergeordneten Vereinbarungen abzugrenzen, ist recht begrenzt. Die Lohnkoordinierung ist jedoch branchenübergreifend stark. 2015 gehörten Belgien und Finnland zu dieser Gruppe.

G. Umgang mit Beschwerden, Beilegung von Arbeitsstreitigkeiten und Verfahren zur Beilegung von Kollektivstreitigkeiten Abbildung 3.10 zeigt anhand der EZB-Daten die realen Entwicklung der ausgehandelten Löhne, tatsächlichen Löhne und Arbeitsproduktivität für das Euro-Währungsgebiet insgesamt von 2000 bis 2016. Die aggregierten Daten zeigen, dass das ausgehandelte Lohnwachstum im Durchschnitt relativ begrenzt war oder zumindest deutlich unter dem Produktivitätswachstum sowohl vor als auch nach der Krise lag.

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About Kathryn Cooper

Kathryn Cooper is a committed sustainability practitioner and educator moving companies toward “green” profitability and sustainable competitive advantage by unlocking human creativity and technical innovation. Over the last two years she has had the privilege to work with companies like Dupont, Zerofootprint, WWF Canada, and Partners in Project Green on sustainability issues, best practices and renewable energy. Kathryn is a graduate of York University with a Master of Education specializing on Sustainability and the Environment. She holds an MBA from Wilfrid Laurier University, and a Bachelor of Science from the University of Guelph.
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